Journalist:in und Pressefotograf:in

Über mich

Mein Name ist Mycroft. Ich bin Journalist:in und Pressefotograf:in mit Schwerpunkt auf sozial-politischer Berichterstattung. Meine Pronomen sind they/them, ich bin non-binary.

Meine Arbeit bewegt sich vor allem in Sachsen und Ostdeutschland. Inhaltlich befasse ich mich mit politischen Entwicklungen, gesellschaftlichen Machtverhältnissen sowie mit Themen rund um soziale Gerechtigkeit, Pluralismus und politische Teilhabe. Ein besonderer Fokus liegt auf Perspektiven, die in etablierten Medien häufig marginalisiert oder unsichtbar gemacht werden.

Ich arbeite im 3540-Kollektiv sowie in der kollektivistisch organisierten Genossenschaftsredaktion 3540-Media. Dort bin ich journalistisch und fotografisch tätig und wirke an politischen Bildungs- und Medienprojekten mit.

Mein journalistischer Anspruch ist klar politisch verortet, faktenbasiert und kritisch gegenüber kapitalistischen und ausgrenzenden Strukturen. Ziel meiner Arbeit ist es, komplexe politische Zusammenhänge verständlich darzustellen und zu einer solidarischen, vielfältigen Öffentlichkeit beizutragen.

MEINE GESCHICHTE

Ich habe 2024 begonnen, journalistisch zu arbeiten und mich parallel stärker dem professionellen Fotografieren zugewandt. Seitdem liegt mein Fokus auf politischer Berichterstattung, insbesondere im linken Spektrum, sowie auf dokumentarischer Pressefotografie.

Ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit ist die Begleitung von Demonstrationen und politischen Aktionen. Dabei verstehe ich meine Berichterstattung bewusst als solidarisch gegenüber sozialen Bewegungen – insbesondere linken Protesten – und als Gegenpol zu staatsnahen oder entpolitisierenden Darstellungsweisen großer Medienhäuser.

2025 war ich für meine journalistische Arbeit in der Ukraine. Dort berichtete ich vor allem über das Leben von Zivilist*innen sowie über den kollektiven gesellschaftlichen Zustand der Bevölkerung im Kontext des Krieges. Mein Ansatz lag weniger auf militärischer Perspektive als auf Alltagsrealitäten, sozialen Folgen und kollektiver Resilienz.

Ich arbeite hauptsächlich mit 3540-Media, einer kollektivistisch organisierten Genossenschaftsredaktion, die ich 2024 unter dem damaligen Namen The Black News mitgegründet habe. Innerhalb von 3540-Media liegen meine fachlichen Schwerpunkte auf linken politischen Gruppierungen sowie auf dem Ukraine-Krieg und seinen gesellschaftlichen Auswirkungen.

Im Jahr 2025 war ich an der Recherche und Produktion des „Yu“-Podcasts von 3540-Media beteiligt. Der Podcast beschäftigte sich mit schwerwiegenden Vorwürfen gegen eine musikschaffende Person und trug maßgeblich zu einer breiten innerlinken Auseinandersetzung und Positionierung im Umgang mit den erhobenen Vorwürfen bei.

Meine journalistische Arbeit ist politisch klar verortet, kollektiv gedacht und versteht sich als Beitrag zu kritischer Öffentlichkeit, innerlinker Verantwortungsübernahme und solidarischer Berichterstattung.

Meine letzten Einsätze

  • Antifa heißt Free Palestine
  • Widersetzen Gießen
  • CSD Bautzen 2025
  • Free Palestine Berlin
  • Kraftklub Konzert
  • Tolerave Dresden
  • Anarchistischer Erster Mai
  • Widersetzen Jüterbog
  • Neo-Nazis am Ostkreuz
  • Neo-Nazis am Ostkreuz
  • Tod dem Faschismus KMS
  • ACAB Berlin
  • Free Palestine Berlin
  • Wi(E)versetzen Dresden

Warum „Journalismus von unten“ wichtig ist

„Journalismus von unten“ bedeutet, auf Augenhöhe zu berichten und Perspektiven sichtbar zu machen, die in etablierten Medien oft fehlen. Er deckt Machtstrukturen auf, stärkt Pluralismus und Solidarität und gibt denjenigen eine Stimme, die sonst kaum Gehör finden.

In meiner Arbeit begleite ich Demonstrationen, recherchiere linkspolitische Bewegungen und Konfliktregionen und dokumentiere gesellschaftliche Realitäten kritisch, faktenbasiert und solidarisch. Für mich ist Journalismus von unten nicht nur Methode, sondern Haltung – aufmerksam, kritisch und immer auf der Seite der Menschen, über die ich berichte.

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